Kranich Akademie Andy Susanto
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Was ist Qigong (Chi Kung)? Qigong ist ein Bestandteil der chinesischen Medizin und eine Methode zur Gesunderhaltung und Therapie. Qigong heißt übersetzt „Arbeit mit der inneren Kraft Qi“. Nach alter Weisheit und Erfahrung chinesischer Ärzte und Übender kreist diese Kraft in unserem Körper und erhält uns am Leben. Ist der Fluss des Qi gestört oder blockiert, werden wir krank. Qigong mit dem Stab  (Pflaumenblüten-Qigong) ist meine traditionelle Familienbewegung. Es dient der inneren Reinigung, dem Durchlässigmachen der Energiebahnen und dem Aufbau neuer Lebensenergie. Pflaumenblüten-Qigong kann alte Krankheits-Erscheinungen im Schultern und Rücken lindern. z.B.: Hexenschuß (Lumbago ist nur ein Symptom), Schmerzen im Lendenbereich durch falsche Haltung oder durch schwache Rücken- und Lendenmuskulatur. Die anderen funktionellen Rückenbeschwerden treten häufig bei älteren oder körperlich inaktiven Menschen auf, da die Muskeln nicht genügend Kraft haben, um das Körpergewicht zu tragen. Durch die Übungen im Qigong werden die Muskeln auf sanfte Art wieder aufgebaut.
Beim Tai Chi (Taiji) Chen-Stil, der zum Shaolin-Kungfu gehört, sind die Übungen meist mit kräftigeren Bewegungen, Dehnungen und Sprüngen kombiniert. “Die Bewegungen sehen aus wie ein Kampf unter Wasser.” Der Tai Chi (Tai-Ji) Chen-Stil hat die längste Geschichte unter den verschiedenen Schulen. Er trägt auch den Namen “Lao Jia (Alter Rahmen)”. Der Begründer des Tai Chi (Tai-Ji) Chen-Stils ist Meister Chen Wang-Ting (1567 - 1664) aus Chen Jia-gou im Kreis Wen, Provinz Henan (Zentralchina). Beim Tai Chi Chen-Stil, der zum Shaolin-Kungfu gehört, sind die Übungen meist mit kräftigeren Bewegungen, Dehnungen und Sprüngen kombiniert. “Die Bewegungen sehen aus wie ein Kampf unter Wasser.”
Die Bewegungen des Yang-Stils  sollen langsam und entspannt durchgeführt werden. Die Bewegungen sind ähnlich „wie  das ruhig fließende Wasser“ oder  „die langsam vorüberziehenden  Wolken“. Tai Chi (Tai-Ji) Yang-Stil: Der Meister Yang Lu-Chan (1799 - 1872) war ein Hausverwalter des Chen-Familie. Er beobachtet heimlich die Übungen der Familie Chen und brachte sie sich selber bei. Später nahm die Chen-Familie ihn als offiziellen und talentierten Schüler an. Nach achtzehn Jahren bei der Chen-Familie kehrte Yang Lu- Chan in seine Heimat die Provinz He Bei zurück. Später wurde er am Hof des Kaisers in der Verbotenen Stadt als Gelehrter aufgenommen und unterrichtete dort. Er wandelte die Bewegungen des Chen-Stils ab, vereinfachte sie und entwickelte seinen eigenen Stil. Der heute bekannte Yang-Stil entwickelte sich über einen Zeitraum von ca. 100 Jahren. Der Yang-Stil ist nach Meister Yang Cheng-Fu (1883-1936), einem Nachfahren von Yang Lu -Chan benannt. Weitere Stile: Wu-Stil: Wu Yu-Xiang (1812 - 1880). Sun-Stil: Sun Lu-Tang (1861 - 1937).
Die Seidenstraße In der Han-Dynastie knüpfte China über die Seidenstraße weitreichende Kontakte zu verschiedenen Nationalitäten und Königreichen außerhalb seiner Domäne. Zhang Qian war Pionier dieser Route. 138 v. Chr. sandte Kaiser Han-Wudi Zhang Qian mit einer Delegation von über 100 Menschen auf diplomatischer Mission in die westlichen Regionen, um Verbündete gegen die Hunnen zu suchen. Zhang Qian wurde von den Hunnen gefangen genommen, als er das Han-Territorium verließ, und ein Dutzend Jahre lang gefangen gehalten. Während dieser Zeit lernte er die Sprache der Hunnen und lernte die Geographie ihres Territoriums gut kennen. Als Zhang Qian aus dem Hunnenlager floh, kehrte er nach Chang'an zurück, nur noch ein Gefährte der 100, die aufgebrochen waren. 119 v. Chr. sandte Kaiser Han-Wudi Zhang Qian auf eine zweite diplomatische Mission in die westlichen Regionen. Diesmal hatte er ein Gefolge von 300 Mann, mit Tausenden von Rindern und Schafen und einer großen Menge von Geschenken. Sie besuchten viele Länder, und diese Länder sandten Abgesandte mit Tribut an den Han-Hof. Von da an unterhielt die Han-Dynastie häufige Kontakte zu den Ländern der westlichen Regionen und richtete später ein Grenzkommando für die westlichen Regionen in der heutigen autonomen Region Xinjiang Uygur ein, die unter der Verwaltung der Zentralregierung stand. Die Seidenstraße war ein weiteres Ergebnis von Zhang Qians Reisen. Die Seidenstraße begann in Chang'an im Osten und erstreckte sich nach Westen, um die Ostküste des Mittelmeeres und das Römische Reich zu erreichen. Handelskarawanen aus China, die große Mengen an Seidenstoffen transportierten, tauschten Waren mit Händlern aus Persien, Indien und Griechenland aus und brachten Walnüsse, Trauben und Karotten aus dem Ausland nach Hause. In den folgenden Jahrhunderten wurden die hauptsächlich vom Seidenhandel geprägten chinesisch-westlichen Börsen größtenteils über die Seidenstraße abgewickelt.
Gut zu wissen Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. (Laozi )
Ein Überblick über Admiral Zheng-He (1371-1435) (Als letzte See-Expediton für die Chinesen.)  Quelle: Common Knowledge about Chinese History ISBN: 962-8746-47-2 Zur Zeit der frühen Ming-Dynastie war China eines der am weitesten entwickelten Länder der Welt. Um die nationale Macht zu festigen und Kontakte mit anderen Ländern zu verstärken, entsandte  Kaiser Cheng-zu den Generaloberen und Eunuchen Zheng He zu sechs Reisen in den westlichen Ozean (Südostasien westlich von Brunei und dem Indischen Ozean) zu diplomatischen Missionen. Zheng He´s siebte und letzte Reise wurde vom Nachfolger des Kaisers Cheng-zu dem Kaiser Ren-zong, genehmigt. Zheng He (1371–1435 n. Chr.), Ethnischer Hui (Moslem), wurde in der Provinz Yunnan geboren. Im Jahr 1405 unternahm Zheng He seine erste Reise. Seine Flotte von mehr als 200 Schiffen beförderte weit über 20.000 Mann, darunter Matrosen, Soldaten, technisches Personal, Dolmetscher usw. sowie große Mengen Gold, Edelsteine, Porzellan und Seide, die für den Handel und als Geschenk verwendet wurden. Die Flotte startete in Liujiagang in der Provinz Jiangsu und segelte westwärts bis zum Roten Meer. Die Rundreise dauerte zwei Jahre. Einige der Länder, die Zheng He besuchte, entsandten Gesandte zum Ming-Kaiser und zollten ihm Tribut. Nachfolgende Reisen führten Zheng He an die Ostküste Afrikas. Zheng He's Reisen waren eine große Leistung in der Navigationsgeschichte der Welt. Im heutigen Südostasien gibt es noch viele Gebäude, die seinem Gedächtnis gewidmet sind. Die Reisen mit den Segelschiffen waren vom Wohlwollen der Götter des Windes und der Meere abhängig. Die Mannschaften brauchten frisches Wasser und Nahrung. Dazu landete die Zheng He-Manschaft in verschiedenen Insel an und trieben dort Handel. Durch den Austausch der Kulturen verbreiteten sich die Kenntnisse aus dem Reich der Mitte wie das Kung Fu in anderen Ländern.
Kungfu (Gongfu) bedeutet wörtlich übersetzt “harte Arbeit”. Kungfu ist Bestandteil des kulturellen Erbes Chinas und verbindet taoistische-buddhistische Philosophie, heilgymnastische Übungen mit Selbstverteidigung und ist so alt wie die chinesische Kultur selbst. Shaolin-Kungfu, ist benannt nach dem Song-Shan (Berg) -Tempel in der Provinz Henan, dem Ursprungsort der Kampfkunst. Die chinesischen Kampfkünste (Wushu) setzen auf „das Stärken der Vitalität des Qi (die inneren Kräfte) und des Geistes sowie das Kräftigen der Muskeln, der Knochen und der Haut“. Den Prinzipien nach, soll der innere Geist und die äußere Bewegung in Einklang gesetzt werden. Altes Sprichwort: „Alle Kampfkünste unter dem Himmel entstammten Shaolin.“ Über die Seidenstraße gelangten Erzeugnisse aus China wie z.B. Seide und Gewürze und auch die Bewegungskünste des Kungfu auf den Weg gen Westen. Admiral Zheng-He (1371-1435) befuhr bereits fast 100 Jahre vor Kolumbus die Weltmeere und besuchte Länder wie Indien, Arabien und Afrika. Auch dort wurden die Kenntnisse der alten Chinesen und auch Kungfu verbreitet.
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Was ist Qigong (Chi Kung)? Qigong ist ein Bestandteil der chinesischen Medizin und eine Methode zur Gesunderhaltung und Therapie. Qigong heißt übersetzt „Arbeit mit der inneren Kraft Qi“. Die Bewegungen des Yang-Stils sollen langsam und entspannt durchgeführt werden. Die Bewegungen sind ähnlich „wie das ruhig fließende  Wasser“ oder „die langsam vorüberziehenden Wolken“. Beim Tai Chi (Taiji) Chen-Stil, der zum Shaolin-Kungfu gehört, sind die Übungen meist mit kräftigeren Bewegungen, Dehnungen und Sprüngen kombiniert. “Die Bewegungen sehen aus wie ein Kampf unter Wasser.” Kungfu (Gongfu) bedeutet wörtlich übersetzt “harte Arbeit”. Kungfu ist Bestandteil des kulturellen Erbes Chinas und verbindet taoistische-buddhistische Philosophie, heilgymnastische Übungen mit Selbstverteidigung und ist so alt wie die chinesische Kultur selbst. Shaolin-Kungfu, ist benannt nach dem Song-Shan (Berg) -Tempel in der Provinz Henan, dem Ursprungsort der Kampfkunst. Die chinesischen Kampfkünste (Wushu) setzen auf „das Stärken der Vitalität des Qi (die inneren Kräfte) und des Geistes sowie das Kräftigen der Muskeln, der Knochen und der Haut“. Den Prinzipien nach, soll der innere Geist und die äußere Bewegung in Einklang gesetzt werden. Altes Sprichwort: „Alle Kampfkünste unter dem Himmel entstammten Shaolin.“ Über die Seidenstraße gelangten Erzeugnisse aus China wie z.B. Seide und Gewürze und auch die Bewegungskünste des Kungfu auf den Weg gen Westen. Admiral Zheng-He (1371-1435) befuhr bereits fast 100 Jahre vor Kolumbus die Weltmeere und besuchte Länder wie Indien, Arabien und Afrika. Auch dort wurden die Kenntnisse der alten Chinesen und auch Kungfu verbreitet.
Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. (Laozi )
Gut zu wissen